Dobel Tag 49

I’m walking on the Westway, Don’t know when I’ll be back again. Oh babe I love to go!
Da die ersten Kilometer des Westwegs verändert wurden, konnte ich gleich die neue Strecke durch das Enztal ausprobieren. Der Weg war hervorragend gewählt und bestens beschildert. Bei den geänderten Teilstücken gibt es sogar noch ausführliche Infos zu den Änderungen, das gab es auf der gesamten Strecke noch nicht. Ein Wegweiser des Schwarzwaldvereins sieht so aus:

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Und diese stehen hier an jeder Kreuzung an der Wanderwege abgehen. Und das beste ist: Sogar die Entfernungsangaben stimmen!
Die kurzen Etappen sind jetzt unbedingt notwendig. Mein rechter Fuß hat sich zwar schon erholt, aber mein linker wird immer noch nach wenigen Kilometern druckempfindlich. Aus diesem Grund gab es heute viele Pausen. Gegen Ende wurde der Fuß aber schon besser und die lange Pause wird im gut tun. Da heute auch viele Tagesausflügler unterwegs waren, wurde ich andauernd in kleinere Gespräche verwickelt. Wenn mal keine 40 Kilometer auf dem Plan stehen kann man das auch ganz entspannt machen :-). Von einer Gruppe bekam ich eine kleine Flasche Apfelschorle geschenkt und eine ältere Dame bescheinigte mir ein gepflegtes Aussehen (Sie war selber schon auf Fernwanderwegen unterwegs und wusste deshalb wovon sie sprach. Dass Mann sich auf Tour nicht rasiert schien sie als selbstverständlich anzusehen und nicht mit dem Wort ungepflegt in Verbindung zu bringen).
Außer mir ist heute noch ein Schweizer Paar auf dem Westweg gestartet. Da sie langsamer laufen, ich aber heute viele Pausen brauchte, sahen wir uns mehrfach. Sie laufen nur bis Hausach, da sie den Teil ab Hausach bereits vor zwei Jahren absolviert haben.
Obwohl ich ja bereits 2005 hier war, habe ich praktisch keine Erinnerungen an Dobel. Hier gibt es allerdings auch keine nette Altstadt oder Ähnliches. Mein morgiges Ziel habe ich allerdings noch gut in Erinnerung. Jetzt gibt es erst mal einen entspannten Leseabend.

2 Replies to “Dobel Tag 49”

  1. Hallo Lars!
    Noch ein paar kluge Gedanken für den Endspurt: Sören Kierkegaard schreibt: „Vor allem, verliere nie die Lust am Gehen…Ich habe meine besten Gedanken ergangen.“ Peter Handke: „Nur der Geher holt sich ein und kommt zu sich. Nur was der Geher denkt, gilt…Das Gehen ist das freieste Spiel.“ Für den Dichter ist das Gehen eine Lebensart.
    Österlich gilt das auch. Der Herr geht mit nach Emmaus!
    In diesem Sinne noch gute Tage!
    Glück auf! Dein norbert filthaus

  2. Das klingt wunderschön und wahr. Ich würde dasselbe über das Schreiben sagen. Und „lesend mitzugehen“ ist auch schon eine tolle Sache. 😉

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