Frankfurt Tag 43

Die Hunde haben es endlich gelernt! Nachdem mich gestern noch ein ganzes Rudel verfolgte (irgendeine Fußhupe hing wohl auch zeitweilig an meinem Cape), ging es heute mal andersherum: Direkt kurz nach dem Start kam mir ein Jogger mit Hund (Kaliber: einer der größeren) entgegen. Während Jogger und ich uns grüßten, machte der Hund,  als er mich sah, eine 180 Grad Drehung und traute sich nicht an mir vorbei. Da ich weiterlief, wurde er immer weiter zurückdrängt. Irgendwann sprintete er dann doch im Bogen an mir vorbei. Dabei war ich sogar ohne Cape unterwegs.
Kurz darauf kam mir ein Wanderer entgegen, der sich freute nach 11 Tagen Zitat: “endlich mal einen richtigen Wanderer zu sehen “. Er hat mit der Pensionierung das Wandern begonnen und ist jetzt gerade auf dem Weg zum Steinhuder Meer (da war ich vor 21 Tagen).
Da es in Frankfurt gerade Mode ist Banken zu besetzten, musste ich das natürlich auch tun:

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Ansonsten war der Weg nach Frankfurt gut zu finden, nur in den Parks fehlten oft Schilder. Direkt vor der europäischen Zentralbank (inkl. occupy-Camp), gab ich es dann auf den Weg zu suchen. Stattdessen gab’s einen Abstecher zum Römer. Anschließend wurde der Globetrotter aufgesucht. Jetzt habe ich endlich wieder Ersatzsocken. Frankfurt selber gefällt mir nicht sonderlich. Die Innenstadt ist merkwürdig zerstückelt und die Skyline sieht nur aus einem Blickwinkel beeindruckend aus, wenn man von Norden her kommt, sieht man nur vereinzelte Hochhäuser.
Da obendrein noch an vielen Stellen gebaut wird, brauchte ich recht lange um Möglichkeiten zum Essen und Einkaufen zu finden.
In meinem 8-Bettzimmer sind bisher erst vier Betten belegt, mal sehen, ob sich das noch ändert. Morgen früh darf ich dann erst mal den Weg suchen, da ich ihn vorhin nicht gefunden habe, obwohl ich extra einmal entlang des Mains gelaufen bin.

3 Replies to “Frankfurt Tag 43”

    1. Herzlichen Dank. Die begeisternden Begegnungen mit Menschen und anderen Tierarten funktioniert schon ganz gut, nur die Koexistenz mit der domestizierten Variante des Wolfs bereitet mir Schwierigkeiten. Im Nachbarzimmer jault die ganze Zeit ein Hund, der offensichtlich von seinen Besitzern alleine gelassen wurde. Da kann man sich dann in Toleranz üben.

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