Eckernförde Tag 04

Wegweiser helfen der Menschheit, auch ohne komplizierter Technik, sich zu orientieren. Inzwischen gibt es die verschiedensten Wegzeichen für die verschiedensten Fortbewegungsarten. In Norddeutschland hat das Fußvolk den ewigen Krieg mit den Fahrradfahren verloren. Die Fahrradrouten sind deutlich besser ausgeschildert. In einigen Fällen sind deren Wegweiser sogar über die des Fußvolkes geklebt. Mein Favorit, den ich leider nicht fotografiert habe, war ein Aufkleber auf dem die Telefonnummer stand bei der man sich melden sollte, wenn der Fahrradwegweiser beschädigt sei. Er klebte halb über dem Wegzeichen des E1. Die Wegzeichen des E1 wurden stellenweise lange nicht erneuert, so dass sie verblichen sind oder von anderen Wegzeichen überdeckt werden. Der einzige Fernwanderweg, der gut markiert ist, ist ein Pilgerweg. Das Zeichen ist die Jakobsmuschel, ich weiß aber nicht, ob dieser Weg tatsächlich ein Zubringer zum  Jakobsweg ist. Gefühlt sind inzwischen sowieso 95% aller Wege Jakobswege. Da man dann auf diesen Wegen überall hinkommt, ist das ja auch ein schönes Zeichen: Man braucht gar kein Ziel bei dem irgendwelche alten Knochen und oder Gräber liegen.

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Ich bin heute ganz gut durchgekommen. Das Frühstück im Gasthof war super und das Personal sehr freundlich. Einziger minus-Punkt war, dass das Leitungswasser auf dem Zimmer schmeckte, als ob es mit den wertvollen Mineralstoffen Schwefel und Blei versetzt war. Auf der Strecke konnte ich mir viel Zeit nehmen, da der Weg ja nicht so weit war.

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